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Workshop „Das Ungesagte“ an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule
Den Auftakt bildete eine gemeinsame Filmvorführung im Kino in Bad Oldesloe. Der Dokumentarfilm setzt sich mit den letzten lebenden Zeitzeuginnen der NS-Zeit auseinander und thematisiert insbesondere den Umgang mit Verantwortung, Schuld und dem familiären Schweigen nach 1945. Der Film hinterließ einen nachhaltigen Eindruck und bildete die Grundlage für die weitere Arbeit.
In den folgenden Tagen wurde der Film im Workshop gemeinsam reflektiert, historisch eingeordnet und auch unter filmischen Gesichtspunkten analysiert. Im Zentrum stand anschließend die praktische Medienarbeit: In Kleingruppen recherchierten die Schülerinnen und Schüler zur NS-Geschichte und zur lokalen Erinnerungskultur, führten Interviews und produzierten eigene Kurzfilme.
Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse. Der Workshop verband historische Bildung mit kreativer Medienarbeit und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen persönlichen und nachhaltigen Zugang zur Geschichte.